6. [1-3] uter etc., 39, 32, 5. Licinius, in der Hs. scheint A. davor sich nicht gefunden zu haben, und da L. auch sonst, wenn er zwei Männer nennt, bisweilen nur den Vornamen des einen setzt, s. c. 15, 4; 40, 16, 10; 4, 17, 10; 22, 40, 6; ib. 39, 17; 26, 5, 8 u. a., in dieser Zeit aber ein A. und ein oder mehrere C. Licinius Nerva erwähnt werden, s. 42.35.7; 44.18.6; 45.3.1; ib. 16, 3; 26, 2, so ist es bedenklich an u. St. A. zuzusetzen. lacerar., 43, 4, 6, zu 34.41.5; wahrscheinlich hat Cato bei dieser oder der c. 7 bezeichneten Gelegenheit (c. 10 war weniger Zeit dazu) die Rede de re Histriae militari, s. Paul. Diac. 243, gehalten, vgl. Lange 2, 263. prorog., obgleich hinzugesetzt wird in annum, nicht wie c. 14, 11; 40, 36, 7: in tempus, so erhält doch der Consul Claudius die Provinz, c. 9, 8, u. nach c. 10, bleibt auch M. Lunius in derselben. causam dic., sich verantworten, angeklagt werden; die Anklage soll wegen der eigenmächtigen Unternehmung des Kriegs erhoben werden s. c. 7, 7. cum ab. mag., da das Consulatsjahr zu Ende ist, so hätte er jetzt belangt weden können, wenn er zurückgekehrt und ihm nicht das imperium verlängert, also befohlen worden wäre von Rom fern zu bleiben. [p. 10] Die Tribunen stellen daher den Antrag, dass durch einen Volksbeschluss, s. 32.28.8, der die Prorogation anordnende Senatsbeschluss aufgehoben werde, s. Mommsen Str. 2, 289 f. Ael., viell. der c. 21, 9 erwähnte, s. c. 1, 7. [4] Gracch. etc., s. Nitzsch d. Gracch. 143 f. Titin., dem Stadtprätor, weil die Consuln abwesend sind, die Proconsuln aber den Senat nicht berufen können; in aede Bellonae, weil sie vor dem Triumphe die Stadt nicht betreten düfen, 3, 10, 3. disser. res., obgleich L. dissere gewöhnlich mit de construiert, so verbindet er es doch auch mit dem Accus. des Neutr. eines Pron. od. Adj. s. 1.50.7; 35.33.4 u. a., da diesem res gleichgestellt wird, s. 1.36.6; 40.9.15, so ist es wol nicht nöthig mit Gron. hier das ungewöhnliche edisser. statt disserendas zu setzen. postul. honor., honores braucht L. sonst nicht von dem verlangten oder gewährten Triumphe und erwähnt den honos diis habitus in der Regel (etwas verschieden ist 33.22.5: ut non magis de triumpho eius quam de honore diis habendo dubitari possit) vor dem Triumphe, s. 39.4.2; 6; 28, 9, 7; 38, 44, 10; ib. 48, 15; 37, 59, 1, vgl. 35.8.3: supplicationem simul triumphumque decernerent, ib. § 9. Madvig schreibt postulandumque, honos meritus ut haberetur; dann aber ist auffallend, dass der Triumph selbst nicht erwähnt würde, sondern bei honos diis haberetur gedacht werden müsste, während sonst L. wol den Triumph, da sich die mit diesem verbundene supplicatio von selbst verstand, allein verlangen lässt, s. 10.37.6; 26.21.2; 31.47.7; ib. 20, 1; 33, 22, 1; 36, 39, 5; 42, 21, 7; 39, 29, 4, nicht aber den honos diis habendus oder die supplicatio, so dass dabei der Triumph gedacht würde; verschieden ist der Fall, wenn diese unmittelbar nach einem Siege begehrt oder angeordnet wird, vgl. c. 17, 3; 42, 9, 4; 39, 38, 5; 33, 37, 9 u. a.; da auch meritus nicht leicht mit honos bei der Bitte um den Triumph verbunden wird, so ist wol anzunehmen, dass die Worte umgestellt und lückenhaft sind, vgl. 6.42.12: merito. [5-7] Aebuti, 40, 59, 5 u. zu 39.55.8; 42.4.4. Iliens., 40, 34, 13. Balaror., Strabo 5, 2, 7 p. 225: τέτταρα δ᾽ ἐστὶ τῶν ὀρείων ἔθνη, Πάρατοι, Σοσσινάτοι, Βάλαροι, Ἀχώνιτες, vgl. Plin. 3, 7, 85. magna p., 40, 34, 13, vgl. 37.18.5. Sardor., im Gegensatze zu den Bergvölkern. iam en. depl., schon sei es zu spät — zu retten, stärker als depopulatos, 3, [p. 11] 38, 2: deploratur libertas; 26, 12, 4 u. a. totumq. etc. wie id quod pertinet; totum als Subst., s. Cic. Q. fr. 3, 1, 1: totum in eo est; Att. 5, 20, 7. [8-9] legat. L. n. erat, s. 35.10.4, viell. wollte L. in einer anderen Wendung fortfahren. crudel. quer., 38, 14, 9. ab L. C. Scip. ist nicht genau, da der Senat den Beschluss gefasst u. die Commission der 10 Legaten ihn ausgeführt hat, als Scipio bereits abgegangen war, u. Manlius das Commando in Asien führte, 37, 55, 3; 38, 39, 15. Auch dass Eumenes die Lycier zum Abfall gereizt hat, wird erst 42.14.8 berichtet, s. Polyb. 27, 6 (7). adtrib., 37, 56, 5: Lycii Rhodiis dati; 38, 39, 13: Rhodiis Lycia et Caria datae; an u. St. wird wegen des Folg. der weniger bestimmte Ausdruck: anweisen zum Gebrauche, nicht zum Besitze, s. 40.51.2; ib. 46, 16, angewendet: Polyb., welcher 23.3: προσένειμαν ἐν δωρεᾷ sagt, um das Verhältniss der Lykier zu bezeichnen, fügt hinzu, sie wären in der Meinung gewesen, dass sie den Rhodiern als Gleichgestellte übergeben seien, hätten ein Bündniss mit denselben schliessen wollen, wären aber abgewiesen und als Unterthanen behandelt worden. se ist viell. nicht nöthig, s. o. 10, 7; 45, 34, 7. sub dicion., s. 42.5.3. eam reg. s., vgl. zur Situation 29, 17, 5; 15. visam n. sibi 9, 6, 3. publice, in ihrem Verhältnisse als Staat dem der Rhodier gegenüber; häufiger stehen sich publice u. privatim entgegen, 22, 22, 13. iustum, vollständig, wie iustum proelium, iusti milites, 24, 14, 4, s. 42.8.6. [10] ipsos, d. Hs. hat iustos, weshalb Andere iuxta se lesen, vgl. 43.7.11: inter se coniuges liberosque suos; 29, 17, 20; 21, 13, 9 u. a.; auf ipsos würde sich mehr in corp., in terg.; famam etc. dagegen auf coniug. liber. beziehen. tergum etc., s. 2.29.12: ius de tergo vitaque sua; ib. 35, 1; 3, 37, 8: ne tergo quidem abstinebatur; virgis caedi, alii securi subici. et p., s. c. 5, 11. iur. et. usurp. c.: auch (nur) um ihr Recht geltend zu machen, um zu zeigen, dass sie das Recht haben so zu verfahren, c. 23, 14; 3, 71, 7: cuius agri ius numquam usurpavissent. argento par., 27, 51, 10; Sall. l. 31, 11: servi aere parati; Pol. 26.7 nur: τὴν Ῥοδίων βαρύτητα. [11-12] literas ded., Pol. l. l.: και τέλος εἰς τοῦτο ἤγαγον (οἱ Λύκιοι) τὴν σύγκλητον, ὥστε πέμψαι πρεσβευτὰς εἰς τὴν Ῥόδον τοὺς διασαφήσοντας, ὅτι — εὕρηνται Λύκιοι δεδομένοι Ῥοδίοις οὐκ ἐν [p. 12] δωρεᾷ (s. zu § 8), τὸ δὲ πλεῖον ὡς φίλοι καὶ σύμμαχοι. alii cuiquam, nicht alicuiquam, was nicht lateinisch ist; über die Nebeneinanderstellung von quisquam u. ullus s. 34.35.9; 35.38.10. in servit., ein solches Verhältniss anzuordnen lag den Römern um so mehr fern, als sie selbst überwundene Völker nicht zu ihren Sclaven machten. sub imp. et tut., sie sollen zwar abhängig von den Rh. sein, aber nur insoweit, dass sie nicht ihre Sclaven, sondern ihrem Schutze empfohlen sind, ein der ἐπιτροπή ähnliches Verhältniss. in dic. sociae soll wol nur bedeuten: unter der Oberherrlichkeit der Römer stehende, und so mit denselben verbündete Staaten, wie 21.60.3: omnem oram partim renovandis societatibus Romanae dicionis fecit, vgl. 22.20.11; in dicione in strengem Sinne Stehende können als völlig unterworfen und rechtlos nicht zugleich socii sein, vgl. 9.20.8. Wenn L. den Polyb. hier benutzt hätte, so müsste er φίλοι καὶ σύμμαχοι in der ob. ang. St. unrichtig als Bundesgenossen der Römer (nicht der Rhodier) genommen haben, da Pol. 26.8 sagt: ἐπὶ τῷ μὴ φάσκειν (Ῥωμαίους) ἐν δωρεᾷ δεδόσθαι τοὺς Λυκίους αὑτοῖς, ἀλλὰ κατὰ Συμμαχίαν; allein wahrscheinlich hat er den Abschnitt wie das Vorhergeh. u. Folg. einem Annalisten entlehnt, der die Verhandlungen ein Jahr zu früh angesetzt, Pol. c. 7: μετὰ — τῶν ὑπάτων Τιβερίου καὶ Κλαυδίου, s. c. 8. — ἡ Σύγκλητος ἐχρημάτισε τοῖς παρὰ τῶν Λυκίων ἥκουσι πρεσβευταῖς, und einen schriftlichen Erlass, statt wie Pol. eine Gesandtschaft, angenommen hat, Nissen 240. Der Senat verfährt gegen die Rhodier ebenso wie gegen Philipp., die Achaeer u. Carthago; die angeblich falsche Auffassung der Rhodier in Bezug auf die ihnen gemachten Zugeständnisse ist wie 39.26.10; ib. 29, 1; 34, 62; 40, 17. Uebrigens ist von Polyb. l. l. ein Grund der Verstimmung des Senates gegen Rhodus angegeben, s. 42.12.4; Schorn 336; Herzberg 1, 185. Der Annalist, dem L. folgt, hat diesen nicht berührt.
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6. [1-3] uter etc., 39, 32, 5. Licinius, in der Hs. scheint A. davor sich nicht gefunden zu haben, und da L. auch sonst, wenn er zwei Männer nennt, bisweilen nur den Vornamen des einen setzt, s. c. 15, 4; 40, 16, 10; 4, 17, 10; 22, 40, 6; ib. 39, 17; 26, 5, 8 u. a., in dieser Zeit aber ein A. und ein oder mehrere C. Licinius Nerva erwähnt werden, s. 42.35.7; 44.18.6; 45.3.1; ib. 16, 3; 26, 2, so ist es bedenklich an u. St. A. zuzusetzen. lacerar., 43, 4, 6, zu 34.41.5; wahrscheinlich hat Cato bei dieser oder der c. 7 bezeichneten Gelegenheit (c. 10 war weniger Zeit dazu) die Rede de re Histriae militari, s. Paul. Diac. 243, gehalten, vgl. Lange 2, 263. prorog., obgleich hinzugesetzt wird in annum, nicht wie c. 14, 11; 40, 36, 7: in tempus, so erhält doch der Consul Claudius die Provinz, c. 9, 8, u. nach c. 10, bleibt auch M. Lunius in derselben. causam dic., sich verantworten, angeklagt werden; die Anklage soll wegen der eigenmächtigen Unternehmung des Kriegs erhoben werden s. c. 7, 7. cum ab. mag., da das Consulatsjahr zu Ende ist, so hätte er jetzt belangt weden können, wenn er zurückgekehrt und ihm nicht das imperium verlängert, also befohlen worden wäre von Rom fern zu bleiben. [p. 10] Die Tribunen stellen daher den Antrag, dass durch einen Volksbeschluss, s. 32.28.8, der die Prorogation anordnende Senatsbeschluss aufgehoben werde, s. Mommsen Str. 2, 289 f. Ael., viell. der c. 21, 9 erwähnte, s. c. 1, 7. [4] Gracch. etc., s. Nitzsch d. Gracch. 143 f. Titin., dem Stadtprätor, weil die Consuln abwesend sind, die Proconsuln aber den Senat nicht berufen können; in aede Bellonae, weil sie vor dem Triumphe die Stadt nicht betreten düfen, 3, 10, 3. disser. res., obgleich L. dissere gewöhnlich mit de construiert, so verbindet er es doch auch mit dem Accus. des Neutr. eines Pron. od. Adj. s. 1.50.7; 35.33.4 u. a., da diesem res gleichgestellt wird, s. 1.36.6; 40.9.15, so ist es wol nicht nöthig mit Gron. hier das ungewöhnliche edisser. statt disserendas zu setzen. postul. honor., honores braucht L. sonst nicht von dem verlangten oder gewährten Triumphe und erwähnt den honos diis habitus in der Regel (etwas verschieden ist 33.22.5: ut non magis de triumpho eius quam de honore diis habendo dubitari possit) vor dem Triumphe, s. 39.4.2; 6; 28, 9, 7; 38, 44, 10; ib. 48, 15; 37, 59, 1, vgl. 35.8.3: supplicationem simul triumphumque decernerent, ib. § 9. Madvig schreibt postulandumque, honos meritus ut haberetur; dann aber ist auffallend, dass der Triumph selbst nicht erwähnt würde, sondern bei honos diis haberetur gedacht werden müsste, während sonst L. wol den Triumph, da sich die mit diesem verbundene supplicatio von selbst verstand, allein verlangen lässt, s. 10.37.6; 26.21.2; 31.47.7; ib. 20, 1; 33, 22, 1; 36, 39, 5; 42, 21, 7; 39, 29, 4, nicht aber den honos diis habendus oder die supplicatio, so dass dabei der Triumph gedacht würde; verschieden ist der Fall, wenn diese unmittelbar nach einem Siege begehrt oder angeordnet wird, vgl. c. 17, 3; 42, 9, 4; 39, 38, 5; 33, 37, 9 u. a.; da auch meritus nicht leicht mit honos bei der Bitte um den Triumph verbunden wird, so ist wol anzunehmen, dass die Worte umgestellt und lückenhaft sind, vgl. 6.42.12: merito. [5-7] Aebuti, 40, 59, 5 u. zu 39.55.8; 42.4.4. Iliens., 40, 34, 13. Balaror., Strabo 5, 2, 7 p. 225: τέτταρα δ᾽ ἐστὶ τῶν ὀρείων ἔθνη, Πάρατοι, Σοσσινάτοι, Βάλαροι, Ἀχώνιτες, vgl. Plin. 3, 7, 85. magna p., 40, 34, 13, vgl. 37.18.5. Sardor., im Gegensatze zu den Bergvölkern. iam en. depl., schon sei es zu spät — zu retten, stärker als depopulatos, 3, [p. 11] 38, 2: deploratur libertas; 26, 12, 4 u. a. totumq. etc. wie id quod pertinet; totum als Subst., s. Cic. Q. fr. 3, 1, 1: totum in eo est; Att. 5, 20, 7. [8-9] legat. L. n. erat, s. 35.10.4, viell. wollte L. in einer anderen Wendung fortfahren. crudel. quer., 38, 14, 9. ab L. C. Scip. ist nicht genau, da der Senat den Beschluss gefasst u. die Commission der 10 Legaten ihn ausgeführt hat, als Scipio bereits abgegangen war, u. Manlius das Commando in Asien führte, 37, 55, 3; 38, 39, 15. Auch dass Eumenes die Lycier zum Abfall gereizt hat, wird erst 42.14.8 berichtet, s. Polyb. 27, 6 (7). adtrib., 37, 56, 5: Lycii Rhodiis dati; 38, 39, 13: Rhodiis Lycia et Caria datae; an u. St. wird wegen des Folg. der weniger bestimmte Ausdruck: anweisen zum Gebrauche, nicht zum Besitze, s. 40.51.2; ib. 46, 16, angewendet: Polyb., welcher 23.3: προσένειμαν ἐν δωρεᾷ sagt, um das Verhältniss der Lykier zu bezeichnen, fügt hinzu, sie wären in der Meinung gewesen, dass sie den Rhodiern als Gleichgestellte übergeben seien, hätten ein Bündniss mit denselben schliessen wollen, wären aber abgewiesen und als Unterthanen behandelt worden. se ist viell. nicht nöthig, s. o. 10, 7; 45, 34, 7. sub dicion., s. 42.5.3. eam reg. s., vgl. zur Situation 29, 17, 5; 15. visam n. sibi 9, 6, 3. publice, in ihrem Verhältnisse als Staat dem der Rhodier gegenüber; häufiger stehen sich publice u. privatim entgegen, 22, 22, 13. iustum, vollständig, wie iustum proelium, iusti milites, 24, 14, 4, s. 42.8.6. [10] ipsos, d. Hs. hat iustos, weshalb Andere iuxta se lesen, vgl. 43.7.11: inter se coniuges liberosque suos; 29, 17, 20; 21, 13, 9 u. a.; auf ipsos würde sich mehr in corp., in terg.; famam etc. dagegen auf coniug. liber. beziehen. tergum etc., s. 2.29.12: ius de tergo vitaque sua; ib. 35, 1; 3, 37, 8: ne tergo quidem abstinebatur; virgis caedi, alii securi subici. et p., s. c. 5, 11. iur. et. usurp. c.: auch (nur) um ihr Recht geltend zu machen, um zu zeigen, dass sie das Recht haben so zu verfahren, c. 23, 14; 3, 71, 7: cuius agri ius numquam usurpavissent. argento par., 27, 51, 10; Sall. l. 31, 11: servi aere parati; Pol. 26.7 nur: τὴν Ῥοδίων βαρύτητα. [11-12] literas ded., Pol. l. l.: και τέλος εἰς τοῦτο ἤγαγον (οἱ Λύκιοι) τὴν σύγκλητον, ὥστε πέμψαι πρεσβευτὰς εἰς τὴν Ῥόδον τοὺς διασαφήσοντας, ὅτι — εὕρηνται Λύκιοι δεδομένοι Ῥοδίοις οὐκ ἐν [p. 12] δωρεᾷ (s. zu § 8), τὸ δὲ πλεῖον ὡς φίλοι καὶ σύμμαχοι. alii cuiquam, nicht alicuiquam, was nicht lateinisch ist; über die Nebeneinanderstellung von quisquam u. ullus s. 34.35.9; 35.38.10. in servit., ein solches Verhältniss anzuordnen lag den Römern um so mehr fern, als sie selbst überwundene Völker nicht zu ihren Sclaven machten. sub imp. et tut., sie sollen zwar abhängig von den Rh. sein, aber nur insoweit, dass sie nicht ihre Sclaven, sondern ihrem Schutze empfohlen sind, ein der ἐπιτροπή ähnliches Verhältniss. in dic. sociae soll wol nur bedeuten: unter der Oberherrlichkeit der Römer stehende, und so mit denselben verbündete Staaten, wie 21.60.3: omnem oram partim renovandis societatibus Romanae dicionis fecit, vgl. 22.20.11; in dicione in strengem Sinne Stehende können als völlig unterworfen und rechtlos nicht zugleich socii sein, vgl. 9.20.8. Wenn L. den Polyb. hier benutzt hätte, so müsste er φίλοι καὶ σύμμαχοι in der ob. ang. St. unrichtig als Bundesgenossen der Römer (nicht der Rhodier) genommen haben, da Pol. 26.8 sagt: ἐπὶ τῷ μὴ φάσκειν (Ῥωμαίους) ἐν δωρεᾷ δεδόσθαι τοὺς Λυκίους αὑτοῖς, ἀλλὰ κατὰ Συμμαχίαν; allein wahrscheinlich hat er den Abschnitt wie das Vorhergeh. u. Folg. einem Annalisten entlehnt, der die Verhandlungen ein Jahr zu früh angesetzt, Pol. c. 7: μετὰ — τῶν ὑπάτων Τιβερίου καὶ Κλαυδίου, s. c. 8. — ἡ Σύγκλητος ἐχρημάτισε τοῖς παρὰ τῶν Λυκίων ἥκουσι πρεσβευταῖς, und einen schriftlichen Erlass, statt wie Pol. eine Gesandtschaft, angenommen hat, Nissen 240. Der Senat verfährt gegen die Rhodier ebenso wie gegen Philipp., die Achaeer u. Carthago; die angeblich falsche Auffassung der Rhodier in Bezug auf die ihnen gemachten Zugeständnisse ist wie 39.26.10; ib. 29, 1; 34, 62; 40, 17. Uebrigens ist von Polyb. l. l. ein Grund der Verstimmung des Senates gegen Rhodus angegeben, s. 42.12.4; Schorn 336; Herzberg 1, 185. Der Annalist, dem L. folgt, hat diesen nicht berührt.
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